Was die Dokumentenprüfung macht
Die Dokumentenprüfung untersucht dein Dokument in mehreren Dimensionen: Struktur und Organisation:- Logischer Aufbau und Progression
- Überschriftenhierarchie und Konsistenz
- Ausgewogenheit und Rhythmus der Abschnitte
- Informationsarchitektur
- Satzkomplexität und -länge
- Fachbegriffe und technischer Jargon
- Übergänge zwischen Ideen
- Gesamtlesbarkeit
- Fehlender Kontext oder Hintergrund
- Lücken in Erklärungen
- Unbeantwortete Fragen
- Bereiche, die erweitert werden sollten
- Konsistenz des Tons
- Formatierungsprobleme
- Redundanz und Wiederholungen
- Möglichkeiten zur Verbesserung
Wie du die Dokumentenprüfung startest
Der KI-Assistent liest dein gesamtes Dokument und liefert strukturierte Rückmeldungen, geordnet nach Kategorien.
Die Dokumentenprüfung funktioniert mit allen Modellen, aber Max liefert die gründlichsten und nuanciertesten Rückmeldungen, besonders bei längeren oder komplexeren Dokumenten. Für schnelle Checks bietet Fast ein gutes Gleichgewicht aus Tiefe und Geschwindigkeit.
Dokumentenprüfung vs. allgemeiner KI‑Assistent‑Chat
| Feature | Dokumentenprüfung | Allgemeiner KI‑Assistent‑Chat |
|---|---|---|
| Zweck | Strukturierte Rückmeldungen zum Dokument | Offen geführte Konversationen und Aufgaben |
| Umfang | Analyse des gesamten Dokuments | Beantwortung spezifischer Fragen |
| Ausgabeformat | Nach Feedback‑Kategorien organisiert | Konversationelle Antworten |
| Analysetiefe | Umfassend, multidimensional | Fokussiert auf deine konkrete Frage |
| Am besten geeignet für | Qualitätschecks, Pre-Publish-Reviews | Schnelle Korrekturen, Zusammenfassungen, Inhaltsfragen |
| Nachfragen | Kann klärende Fragen stellen | Fortlaufende Unterhaltung |
| Credit-Nutzung | Höher (analysiert gesamtes Dokument) | Variiert je nach Komplexität der Anfrage |
Wann du die Dokumentenprüfung einsetzen solltest
Die Dokumentenprüfung ist in diesen Situationen besonders wertvoll:Vor dem externen Teilen
Überprüfe Präsentationen, Angebote oder kundenorientierte Dokumente, um strukturelle Probleme, unklare Abschnitte oder fehlenden Kontext zu finden, bevor du sie versendest.Qualitätssicherung
Führe regelmäßige Reviews wichtiger Dokumentation, Team-Wikis oder Knowledge-Base-Artikel durch, um über die Zeit hohe Qualität und Konsistenz zu wahren.Inhaltsverbesserung
Erhalte umsetzbare Vorschläge für Blogposts, Reports oder Long-Form-Texte. Der KI-Assistent kann Bereiche aufzeigen, die erweitert, vereinfacht oder restrukturiert werden sollten.Vorbereitung zur Zusammenarbeit
Stelle vor dem Teilen mit Teamkolleg:innen sicher, dass dein Dokument klar, vollständig und gut organisiert ist. Das reduziert Rückfragen und erhöht die Effizienz der Zusammenarbeit.Lernen und Skill‑Entwicklung
Nutze Reviews, um Muster in deinem Schreiben zu erkennen – wiederkehrende Verständlichkeitsprobleme, strukturelle Tendenzen oder Bereiche, in denen du ständig Verbesserung brauchst.Du kannst die Dokumentenprüfung mehrmals hintereinander ausführen. Nimm Änderungen basierend auf dem Feedback vor und überprüfe erneut, ob die Probleme gelöst sind. Dieser iterative Ansatz hilft dir zu lernen, was funktioniert, und deinen Inhalt schrittweise zu verfeinern.
Das Feedback verstehen
Die Rückmeldungen der Dokumentenprüfung sind in klare Kategorien gegliedert. So interpretierst du sie und gehst damit um:Struktur-Feedback
Was es dir sagt: Wie gut dein Inhalt fließt, ob Abschnitte ausgewogen sind und ob die Informationsarchitektur sinnvoll ist. Beispielhafte Rückmeldungen:- „Die Einleitung ist im Verhältnis zum restlichen Dokument zu lang“
- „Abschnitt 3 hat keinen klaren Übergang von Abschnitt 2“
- „Die Überschriftenhierarchie springt von H2 zu H4”
Klarheits-Feedback
Was es dir sagt: Ob dein Text einfach zu verstehen ist, ob Sätze zu komplex sind und wo Leser:innen verwirrt werden könnten. Beispielhafte Rückmeldungen:- „Dieser Absatz verwendet stark die passive Stimme, was das Verständnis erschwert“
- „Technischer Jargon im ersten Abschnitt könnte Nicht‑Expert:innen verwirren“
- „Die durchschnittliche Satzlänge liegt bei 35 Wörtern – teile Sätze auf“
Vollständigkeits-Feedback
Was es dir sagt: Lücken im Inhalt – fehlender Hintergrund, unbeantwortete Fragen oder Bereiche, die mehr Details brauchen. Beispielhafte Rückmeldungen:- „Das Dokument erwähnt ‚den neuen Prozess‘, definiert ihn aber nie“
- „Schritte 2 und 3 setzen Vorwissen voraus, das in der Einleitung nicht behandelt wird“
- „Kein Fazit oder nächste Schritte vorhanden”
Qualitäts‑Feedback
Was es dir sagt: Konsistenz des Tons, Formatierungsprobleme und Möglichkeiten, den Inhalt zu polieren. Beispielhafte Rückmeldungen:- „Der Ton wechselt zwischen formell und locker in verschiedenen Abschnitten“
- „Aufzählungen sind inkonsistent formatiert (einige enden mit Punkten, andere nicht)”
- „Dieses Konzept wird zweimal erklärt – erwäge eine Zusammenführung”
Credit‑Nutzung
Die Dokumentenprüfung verbraucht KI‑Credits basierend auf Länge und Komplexität deines Dokuments:| Dokumentlänge | Geschätzte Credits (Fast) | Geschätzte Credits (Max) |
|---|---|---|
| Kurz (< 500 Wörter) | ~0.5 Credits | ~1 - 2 Credits |
| Mittel (500 - 2000 Wörter) | ~1 - 2 Credits | ~3 - 5 Credits |
| Lang (2000 - 5000 Wörter) | ~2 - 4 Credits | ~6 - 10 Credits |
| Sehr lang (5000+ Wörter) | ~5+ Credits | ~12+ Credits |
Das sind Schätzungen basierend auf typischen Dokumenten. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Dokumentstruktur, Formatierungskomplexität und dem gewählten Modell ab. Prüfe dein Credit‑Guthaben im KI‑Assistent‑Menü.
Tipps für bessere Reviews
1. Bereite dein Dokument vor Stelle sicher, dass dein Dokument vor der Prüfung weitgehend fertig ist. Der KI‑Assistent liefert bessere Rückmeldungen zu fertigen Entwürfen als zu groben Gliederungen. 2. Gib dein Publikum an Sage dem KI‑Assistenten in einem Folge‑Prompt, für wen das Dokument gedacht ist:- „Das ist für ein technisches Team, das mit dem Produkt vertraut ist”
- „Das Publikum sind nicht‑technische Stakeholder”
- „Geschrieben für neue Nutzer:innen, die Craft noch nie verwendet haben”
- „Welche 3 Probleme soll ich zuerst beheben?”
- „Was ist das kritischste Strukturproblem?”
- „Konzentriere dich nur auf Klarheits‑Probleme”
- „Prüfe dies auf Ton‑Konsistenz”
- „Überprüfe nur auf Vollständigkeit und fehlenden Kontext”
- „Konzentriere dich darauf, ob die Struktur für Einsteiger sinnvoll ist”
- On-device: Nicht empfohlen für die Dokumentenprüfung (begrenzter Kontext)
- Core: Schnelle Strukturchecks bei kurzen Dokumenten
- Fast: Gutes Gleichgewicht für die meisten Reviews (500 - 2000 Wörter)
- Max: Am besten für lange, komplexe Dokumente oder wenn du die gründlichste Rückmeldung brauchst
Beispiel: Vor der Veröffentlichung eines Blogposts
Sarah schreibt einen Blogpost über die Nutzung von Collections in Craft. Vor der Veröffentlichung möchte sie sicherstellen, dass er klar und vollständig ist.Der KI‑Assistent analysiert das Dokument und liefert Feedback:
- Struktur: „Die Einleitung ist stark, aber Abschnitt 2 ist doppelt so lang wie Abschnitt 3 und 4 zusammen. Überlege, ihn in zwei Teile zu splitten.”
- Klarheit: „Mehrere Fachbegriffe (relations, properties, views) werden verwendet, bevor sie definiert werden. Füge ein Glossar oder Definitionen bei der ersten Verwendung hinzu.”
- Vollständigkeit: „Der Beitrag erklärt was Collections sind, geht aber nicht darauf ein, wann man sie im Vergleich zu Ordnern oder Tags verwenden sollte.”
- Qualität: „Der Ton ist konsistent. Ein redundanter Abschnitt am Ende wiederholt die Einleitung – erwäge, ihn zu entfernen.”
Sarah nimmt Anpassungen vor: Sie teilt Abschnitt 2, fügt Definitionen hinzu, ergänzt einen Abschnitt „Wann Collections verwenden“ und entfernt Redundanz.
Sie führt die Dokumentenprüfung erneut aus. Der KI‑Assistent bestätigt, dass die Probleme gelöst sind.